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eure Rechte und Pflichten bei Cover- Remixbearbeitungen !
Musik&Recht


Was ist eine Coverversion?

Die Musikbranche bezeichnet als Coverversion die erneute Produktion und Veröffentlichung Eines vorbestehenden und bereits veröffentlichten Musikwerks. Der Bundesgerichtshof hat die branchenübliche Verwendung des Begriffs übernommen und spricht von der blossen Interpretation eines Originalwerkes Rahmen der Neueinspielung in seiner Substanz unberührt bleibt, sodass eine Bearbeitung im urheberrechtlichen Sinne nicht vorliegt. Coverversionen beruhen gerade auf dem Prinzip, sich die Erkennbarkeit der Melodie der Ursprungsversion zueigen zu machen. Die Melodie wird gemäss § 24 Abs. 2 UrhG derart stark geschätzt, dass andere Elemente wie Rhythmus und Klang weniger starken Schutz geniessen deshalb erwirbt der Produzent üblicherweise kein eigenes Urheberrecht an der Coverversion, denn grundsätzlich gilt:

Bleiben sowohl Haupt- als auch Begleitmelodie eines Musikwerkes als wesentlich prägendende Bestandteile des Werkes unverändert, so kann die Veränderung sonstiger (rhythmischer oder klanglicher) liegen einer Bearbeitung nur begründen, wenn sie einen Grad übersteigt, der höher liegt, als nach allgemeinen urheberrechtlichen Grundsätzen für eine Bearbeitung erforderlich. Wird diese Hürde nicht überschritten, so handelt es sich nur um eine Interpretation des Originalwerkes, an welcher der Produzent kein eigenes Bearbeiterurheberrecht erwirbt. Die Unterscheidung zwischen Coverversion im klassischen Sinne und Bearbeitung ist entscheidend dafür, welche Rechte eingeholt werden müssen. Zur Differenzierung zwischen Cover und Bearbeitung haben wir eine Checkliste im Anschluss dieser Erläuterung erstellt.

Cover: Welche Rechte werden benötigt ?

Wenn man ein Stück covern will, egal ob für einen Auftritt oder um es neu zu produzieren und auf Tonträger oder im Internet zu veröffentlichen, muss man in der Regel die notwendigen Rechte von der Verwertungsgesellschaft für Musik, der GEMA, erwerben. Die GEMA verwaltet diese Rechte für die Komponisten und Textdichter. An die GEMA zahlt man auch die Lizenzgebühren, die diese dann an den Original-Autor und anderen Berechtigte (wie zum Beispiel einen Musikverlag) weiterleitet. Da die GEMA verpflichtet ist, jedermann die gewünschten Rechte zu gleichen, kann diese rechteeinräumung nicht verweigert werden. Lediglich im eng gesteckten Rahmen einer Parodie oder eines Musikzitats (§ 51 UrhG) ist eine Nutzung ohne Erwerb von Rechten denkbar. Eine sonstige freie Benutzung im Sinne von § 24 Abs. 1 UrhG, die voraussetzt, dass die neue Version im Vergleich zur
Ursprungsversion als ganz neues Werk erscheint, ist bei Coverversionen schwer denkbar, da in der Regel die erkennbare Melodie der Ursprungsversion zugrunde gelegt worden ist. In jedem Fall muss das Urheberbenennungsrecht (§ 13 UrhG) beachtet werden.

Remix: Welche Rechte werden benötigt ?

Vieles, was in den Charts als Coverversion gilt, ist rechtlich gar keine: Insbesondere im Techno- und Hip-Hop-Bereich wird oft nur der Refrain übernommen, der Rest aber dem Musikstil angepasst. Sobald man allerdings mehr als nur einige Akkorde an einem Song verändert, zum Beispiel den Text oder die Melodie ergänzt oder umschreibt, wird aus der Coverversion eine Bearbeitung oder andere Umgestaltung im Sinne des § 23 UrhG. Auch ein Remix ist grundsätzlich als eine solche Bearbeitung einzustufen. Die Wahrnehmung der Bearbeitungsrechte wird vom Urheber in der Regel nicht an die GEMA übertragen, vielmehr muss man sich direkt an den Rechteinhaber, entweder die Komponisten und Texter oder einen Musikverlag, wenden und mit ihm einen Lizenzvertrag abschliessen. Werden zudem Ausschnitte aus der Originalaufnahme verwendet, gilt gleiches wie beim Sampling, es muss also zusätzlich die Einwilligung der Leistungsschutzberechtigten (Musiker, Tonträgerhersteller) eingeholt werden. Beim Bastard-Pop (Mash-Up genannt) , also dem Vermischen zweier Originalstücke zu einem Song, müssen sogar die Rechte aller Beteiligten an beiden Originalsongs eingeholt werden, was kaum mit einem zeitlich und wirtschaftlich vertretbaren Aufwand zu leisten ist. Aus diesem Grund werden diese Stücke auch selten offizell veröffentlicht, sondern meist unter dem Ladentisch gehandelt. Soweit die Erstellung eines Remixes allerdings von den Rechteinhabern selbst in Auftrag gegeben wurde, muss man sich um eine Einwilligung natürlich nicht weiter kümmern.

Ist der Remix GEMA-fähig ?

Die Bearbeitung ist, ausreichende Individualität vorausgesetzt, nach § 3 UrhG wie ein selbstständiges Werk geschützt und kann bei der GEMA angemeldet werden, wenn hierzu die schriftliche Genehmigung der Original-Urheber vorliegt. Der Produzent bekommt dann laut Verteilerschlüssel einen geringen Bruchteil (1/12) der Aufführungs- und Senderechte. Eine Beteiligung an der meist interessanteren Tonträgerauswertung ist dagegen nicht im Verteilungsplan vorgesehn. Auf Antrag berücksichtigt die GEMA aber auch reine Tonträger-Arrangements geschätzter Werk in einem komplizierten Schätzungsverfahren der Bearbeiter, dessen Verständnis zwingend ein abgeschlossenes Studium der Astrophysik voraussetzt und das daher jedem zur Lektüre empfohlen wird, der an der Notwendigkeit einer grundlegenden Reform der GEMA noch zweifelt. Im Regelfall sind die Rechte an (Auftrags-) Remixen aber vertraglich durch das gezahlte Honorar abgegolten. Alternativ kann auch mit dem Originalurheber vereinbart werden, dass der Remix als neuer eigenständiger Titel mit allen Beteiligten als Urheber (unter angemessener Aufteilung der Anteile) bei der GEMA angemeldet wird. Meist haben aber nur renommierte Remixer die entsprechende Verhandungsbasis, um eine solche Beteiligung gegen die Rechteinhaber an dem Original durchzusetzen.

Checkliste: Cover oder Bearbeitung ?

1. Wird die Musik, insbesondere die Haupt- und Begleitmelodie unverändert übernommen ?
Geringfügige Änderungen durch die Interpretation sind dabei vom Nutzungswerk gemäss § 39 Abs. 2 UrhG gedeckt. Darunter fallen beispielsweise Transponierungen in die eigene Stimmlage oder Rhythums- und Klangveränderung.

2. Wird der Text unverändert übernommen ?
Zu beachten ist, dass auch eine wörtliche Übersetzung eine Bearbeitung darstellt ! Nur wenn beide Voraussetungen vorliegen, handelt es sich um eine Coverversion im rechtlichen Sinne, also die blosse Neu- Interpretation eines Originalwerkes.

Siehe dazu auch diese Artikel ...

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